GSB ist „Schule der Zukunft“!

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Ende Mai machten sich die Klassensprecher des 2., 3. und 4. Schuljahrs auf den Weg nach Ennepetal, um dort die Auszeichnung „Schule der Zukunft“ von den Vertretern der Natur- und Umweltschutz-Akademie NRW entgegenzunehmen. Auf dem Markt der Möglichkeiten präsentierten die Kinder unser Wanderprojekt und ließen sich auch von den Ideen der 14 anderen angereisten Schulen inspirieren.

Mehr Informationen zum Projekt finden Sie hier.

 

Prof. Dr. Susanne Thurn hält Vortrag zur Leistungsbewertung

Im Rahmen eines allgemeinen Elternabends hielt Frau Prof. Dr. Susanne Thurn, Dozentin an der Universität Bielefeld und ehemalige Leiterin der bekannten Laborschule Bielefeld, vor etwa 100 interessierten Zuhörern einen Vortrag zum Thema Leistungsbewertung in der Pausenhalle der GSB und nahm sich anschließend viel Zeit für Fragen des Publikums. Basierend auf ihrer eigenen persönlichen und beruflichen Erfahrung sowie auf zahlreichen wissenschaftlichen Studien stellte sie das auf Gleichschritt aller Schüler ausgerichtete Schulsystem und die klassische Bewertung von Schülerleistungen mit Ziffernnoten in Frage, lobte die GSB für die Entwicklung des neuen Konzepts der Schuleingangsphase und setzte den aufmerksamen Zuhörern viele Denkimpulse für die weitere Schulentwicklung.

Individuelles Lernen mit System in Jahrgang 1

Im Sommer 2013 starteten wir mit 3 Eingangsklassen und insgesamt 60 Kindern. Alle Kinder sollten ihren individuellen Fähigkeiten und Fertigkeiten und in ihrer Selbstständigkeit von Beginn an gefördert und gefordert werden. Hatte nicht jedes Kind spezielle Stärken und Vorlieben, die es nutzen und ausbauen konnte? Sollte nicht jedes Kind in seinem eigenen Arbeitsrhythmus arbeiten können, um die Dinge zu begreifen und zu verstehen? Wollen wir nicht miteinander arbeiten?

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Jahrgangsbesprechung im Team

Unsere Planungen im Jahrgangsstufen-team waren sehr intensiv. Der Klassenraum sollte so gestaltet sein, dass individuelles Lernen und  gemeinsame Besprechungen und Reflexionen möglich sind. Individuelles Arbeiten bedingt sich ja auch immer mit gemeinsamen Überlegungen und Absprachen.

Und so wurden natürlich unsere Klassenräume mit tatkräftiger Unterstützung von Eltern und Lehrerinnen gestaltet.

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Tatsächlich sieht jeder Klassenraum nahezu gleich aus! Ein Vorteil, wenn eine Lehrkraft erkrankt oder die Klasse aufgeteilt werden muss: Jedes Kind findet sich im Klassenraum der Parallelklasse sofort zu recht.

Der äußere Rahmen spiegelt aber zuletzt vor allem unseren gemeinsamen Grundgedanken und unsere gemeinsame Arbeitsweise wider:

Alle Kinder arbeiten an Plänen in den Fächern Deutsch und Mathe, die wir fortschreitend für die Kinder erarbeiten. Diese ergeben sich aus dem Jahresarbeitsplan, der allen Beteiligten eine gute Übersicht über die Ziele des ersten Schulbesuchsjahres geben.

Fangen wir im Morgenkreis an: Welches Ziel nehme ich mir heute vor? Woran arbeite ich gerade ? Was nehme ich mir vor ? Was klappt schon gut ?
Fangen wir im Morgenkreis an: Welches Ziel nehme ich mir heute vor?
Woran arbeite ich gerade ? Was nehme ich mir vor ? Was klappt schon gut ?